Unser Wochenende: 1. und 2. April 2017

Frühling! Der Garten blüht auf - und wir versuchen die letzten Renovierungen und nötige Gartenarbeiten unter einen Hut zu bekommen. Wir st...

Frühling! Der Garten blüht auf - und wir versuchen die letzten Renovierungen und nötige Gartenarbeiten unter einen Hut zu bekommen.

Wir starten recht entspannt in den Samstag morgen, auch wenn die Nacht wegen den Kindern eher unruhig war. Schon wieder sind beide erkältet und so langsam schlaucht die fast durchgehende Krankheitsphase seit November beide kleinen Menschen sehr.

Nach dem Frühstück geht es sofort in den Garten. Der kleine Mann darf auf den Rücken in die Trage und dann beginne ich mit dem Heckenschnitt. Rings ums Haus müssen Eiben, Heckenkirsche und Buchs beschnitte werden, zusätzlich die große Traubenkirsche mein geliebter Hausbaum.

Wir machen erst recht spät Pause, aber dafür sehr lecker mit Milchreis und Apfel-Pfirsichmus.
Danach gehe ich erst mal eine Runde mit dem Hund und dem Sohn eine Runde raus, während die Tochter den Nachmittag bei der Oma bleiben darf.

Wieder zu Hause geht es weiter. Ein Anhänger voll mit Schnittgut steht schon wegfahrbereit, dahinter ein noch größerer Haufen für eine zweite oder gar dritte Tour. Puh...
Ich merke meinen Rücken und vor allem mein etwas geschundenen Ellbogen sehr und bin froh als es abends ist. Aber so gut wie alles habe ich geschafft! Auch ein tolles Gefühl.

Am Abend bekommen wir dann ziemlich spontan Besuch von einer lieben Freundin. Ich bin dankbar für diese Planänderung, denn so haben wir einen richtig schönen Abend statt der eigentlichen Buchführung die ich mir vorgenommen hatte.
Wir essen Nudelsalat mit Gurke, Zucchini, Kohlrabi und Porree mit Brot und Bärlauchbutter...alles sehr grünlastig, aber sehr lecker.
Wir quatschen lange und kommen erst kurz nach Mitternacht ins Bett.

Nach dem wunderbaren Samstagabend starten wir aber grässlich in den Sonntag. Ich habe circa drei Stunden geschlafen, da die Nase vom kleinen Mann so extrem verstopft war, das er immer und immer wieder schrie. Kein Nasenspray, Nasentropfen oder Absaugen half. Irgendwann war er schon völlig heiser geschrien. Oh je, da blutet mein Herz und so manch Träne vor Mitleid musste ich verdrücken.

Auch beim Frühstück war die Laune von uns daher eher miserabel.
Marcel packte dann irgendwann die Tochter in den Fahrradanhänger und drehte eine ausgiebige Runde mit ihr, während ich den weiter schrecklich weinenden Sohn trug und stillte, trug und stillte...
Irgendwie passierte auch die nächsten Stunden nicht viel anderes.
Am Nachmittag ging ich dann mit beiden Kindern und dem Hund spazieren, was uns allen gut tat.
Erstaunlicher Weise hilft das Rausgehen fast immer...Die Tochter erzählt und erzählt und genießt meine volle Aufmerksamkeit während der kleine Mann im Kinderwagen schläft.
Wir pflücken einen kleinen Strauß für die Großeltern und bringen ihn auf dem Rückweg vorbei.
Danach geht es uns allen so gut, dass wir doch noch einen Großteil der Steinwand verputzen. (Fast) alle zusammen... auf jeden Fall sind die Kinder auch voller Putz und hatten einen Riesenspaß.
Wir machen (schon) wieder Pizza. Das könnte auch eine Sonntagstradition werden...
Teig kneten, Soße rühren und Gemüse schnippeln...

Wir beenden den Tag ganz in Ruhe und gut gelaunt trotz des doofen Startes. Dank der frischen Luft und Sonnenschein.
Der Sohn weint zwar wieder sehr viel und ich vermute eine weitere fast schlaflose Nacht, trotzdem konnte ich ein bisschen Kraft schöpfen und freue mich auf die nächste Woche.






















Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".

Ähnliche Posts

1 Kommentare