Sonntag, 30. Oktober 2016

Oktober 30, 2016 2

Unser Wochenende: 29. und 30. Oktober 2016

Großer Schlafmangel und Zahnungsschmerzen bestimmen dieses eher durchwachsene Wochenende.

Schon die letzte Woche war wieder sehr geprägt von diesen beiden Themen. Irgendwie kommen wir da gar nicht mehr so richtig raus.
Von Freitag auf Samstag weckt der kleine Mann mich etwa zehn Mal nachts. Er scheint sowohl zu schuben als auch einen erneuten Zahnungsintervall durchzumachen.
Etwas schwindelig sitze ich dementsprechend am Frühstückstisch und möchte danach eigentlich nur raus. Die Sonne scheint und das Tragetuch (ergo zufriedenes Kind) ruft.
Eine Rose muss unbedingt in die Erde. Das an der geplanten Stelle bereits eine Rose steht, hält uns natürlich nicht ab. Dass deswegen aber möglichst viel Erde ausgetauscht werden muss, beschäftigt uns den restlichen Vormittag.
Der kleine Mann ist glücklich so dicht bei Mama und beobachtet alles ganz genau.
Da die Motte den Mittagsschlaf wieder ausfallen lässt wird die Laune Nachmittags leider wieder gruselig. Ich versuche etwas zu nähen während sie sich im Bällebad austoben kann.
Zum Abendessen gibt es super leckeren Nudeltopf. Direkt nach dem Essen schläft die erschöpfte Motte auf dem Sofa ein.
Ich erledige einen Riesenschwung Büroarbeit und gönne mir dann aber noch eine Stunde Fernsehen (mit Eis. Ich stille immerhin).

Die Nacht ist wieder genau wie die davor. Alle halbe Stunde bis Stunde muss der kleine Mann trinken. Dazu die Zeitumstellung....
Nach viel Kaffee beginnt der Sonntag mit Kuchen backen, saubermachen und weiternähen. Eigentlich wollte ich pünktlich zum ersten November meinen Shop neu bestücken. Das muss jetzt aber noch ein bisschen warten. Ich schaffe nicht so viel wie geplant, da mein kleiner Kerl heute wirklich nur "auf mir" schlafen kann.

Die Motte macht mit dem Papa einen langen Spaziergang zum Austoben. Trotzdem kann sie am Mittag wieder nicht schlafen. Es fällt mir so schwer ihren Kampf und ihre schreckliche Müdigkeit mit anzusehen. Ich hoffe das wir bald einen neuen, guten Rhythmus gefunden haben, der sie nicht mehr so übermüdet.

Am Nachmittag sind wir bei meinen Großeltern eingeladen. Mit Blumen und Kuchen machen wir uns auf den Weg. Es ist schön die Freude meiner Oma über ihre Urenkel zu sehen. Leider quält der kleine Mann sich irgendwann so sehr mit seinen drückenden Zähnen, dass wir nach Hause fahren.
Er braucht noch viel, viel Zuwendung bis er schlafen kann.
Wir machen die Reste von gestern warm und werden unser Sonntagsbad mal auf morgen verschieben. Beide Kinder sind einfach zu fertig.
Ich hoffe die Motte findet bald in den Schlaf und ich kann im Schaukelstuhl mit dem Buben noch etwas lesen...Das immer noch Büroarbeit auf mich wartet, versuche ich heute mal zu ignorieren. SO!

Herbst

Ahorn

Tragejacke

Herbstfarben

Kleiner Mann

Herbstgarten

Sonnenlicht

Springhindernis

Kindertunika

Baby

Hund

Babypuschen

Babyschlaf

Babyoutfit

Pflaumenkuchen

Blumenstrauß

Schaukelstuhl


Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".


Samstag, 29. Oktober 2016

Oktober 29, 2016 3

Bloggen als Business? Warum das für mich nur halb funktioniert

Mal Butter bei die Fische - wem ist aufgefallen, dass einige der letzten Posts ein bisschen "anders" waren?

Ich blogge nun seit 6 Jahren. Mal mehr, mal weniger. Aber immer gerne. Im Laufe der Zeit ist der Blog ein guter Freund geworden, dem ich von unserem Leben erzähle. Manchmal gibt es eben mehr zu erzählen, man sieht sich öfter, tauscht sich aus. Dann gibt es natürlich auch Phasen, in denen man mehr Abstand braucht oder es nicht viel Neues zu berichten gibt.
Eigentlich habe ich mir da nie viel Stress gemacht. Lief es gut - prima. Lief es weniger gut - auch prima!

Ich hatte niemals eine große Reichweite. Klicks waren mir egal. Ich schrieb vor allem für mich und freute mich wenn ich vielleicht ein paar Menschen da draußen auch unterhalten, inspirieren oder einfach teilhaben lassen konnte.

Nun hat sich das Bloggerdasein in den Jahren sehr verändert. Immer öfter bekommt man Emails zwecks Kooperationen, Sponsored Posts, etc. Manches davon ist interessant, aber extrem wenig kommt letztlich wirklich für mich infrage.
Als Britax Römer jedoch anfragte, ob ich den neuen Kinderwagen testen möchte konnte ich nicht Nein sagen. Was für eine Möglichkeit!
Ich habe mich riesig über den Kinderwagen gefreut. Aber leider stieg dadurch auch mein eigener Druck noch mehr Leser auf den Blog zu bekommen.
Ich wollte den Firmen immerhin etwas im Ausgleich bieten.

Also befasste ich mich mehr mit SEO und anderen Möglichkeiten meine Reichweite zu steigern. So landete ich von einem Tutorial zum nächsten Tutorial, von einer Anleitung zur nächsten Anleitung. Vieles war sehr informativ und hilfreich... In meinem Kopf aber war vor allem eins: Immenser Druck. Mehrfach täglich kontrollierte ich Google Analytics um zu sehen ob die Leserzahlen stiegen. Ich bemühte mich tolle Texte zu schreiben. Aber das Bloggen machte mir nicht mehr soviel Spaß.

Während eines langen Spazierganges mit den Kindern kreisten meine Gedanken fortwährend um das gleiche Thema: Will ich so weiterbloggen? Um "Anderen" gerecht zu werden? Das ist mein ganz persönliches Dilemma in vielen Lebenssituationen. Wollte ich das jetzt auch noch auf meinen Blog übertragen?
Warum hatte ich denn mal angefangen zubloggen? Ich wollte einfach nur Erinnerungen festhalten. Welche Blogs finde ich am Schönsten? Ich liebe es bei SeelensachenFrische Brise oder Posie gets Cozy mitzulesen (das ist nur eine winzige Auswahl) - gerade an diesen Blogs sehe ich aber eines: Keine Suchmaschinenoptimierung, keine strukturierten "geplanten" Texte.... Nein, sie leben "vomLeben". Vom Alltag, von Gedanken und vom "authentisch sein".

Nach einer langen Runde im Regen kam ich dann befreit nach Hause.
Ich blogge - weil ich es gerne tue. Wie ich es tue.
Ich mag mich und meine Texte nicht verbiegen - nur um möglichst viele Leser zu haben? Wer hier gerne liest wird wiederkommen - und ich freue mich über jeden, dem es hier gefällt.
So wie es hier ist. Bunt, nicht in eine "Nische" passend, nicht konzentriert, fokussiert oder geplant. Das können andere Blogger besser, sehr viel besser.

Ich möchte keinem anderen Anspruch außer meinem eigenen gerecht werden müssen - das fällt mir im "wahren" Leben oft so unglaublich schwer. Hier auf meinem Blog kann ich ja aber schon mal anfangen das zu üben.

Wie seht ihr das? Ich finde jeder Blog hat seine Berechtigung, ob als "Business" oder als Tagebuch. Was lest ihr lieber? Oder, wenn ihr selber bloggt, wie handhabt ihr das?


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Oktober 27, 2016 3

Unser Garten im Oktober: Viel zu tun

Der Garten im Oktober. Der Höhepunkt des Herbstes ist da. Wunderschöne Farben an sonnigen Tagen. Nur noch wenige Blumen blühen, der Großteil der Pflanzen ist dabei zu verwelken. Gerade darin liegt für mich aber eine besondere Schönheit.

Im Herbst steht in den Gärten die Stille, 
für die wir keine Zeit haben.
Victor Auburtin

Drei Monate habe ich nun wieder meine Gartenposts vergessen. Was heißt vergessen - daran gedacht habe ich oft genug. Die Zeit zum Fotografieren war aber leider immer genau dann da, wenn es entweder regnete oder schon dunkel war. An einem schönen Tag hat es aber nun im Oktober doch geklappt und ich konnte einige Fotos machen.

Jetzt ist wieder so viel zu erledigen. Wir haben nur eine Hecke von eigentlich Dreien geschafft zu schneiden. Das Laub liegt auf dem ungemähten Rasen und wartet darauf zusammengerecht zu werden und in die Beete als Mulch zu verschwinden.
Wie jedes Jahr habe ich wieder Unmengen an Blumenzwiebeln gekauft. Warum kaufe ich eigentlich so viele und komme dann doch wieder nicht hinterher mit dem Setzen?
Dieses Mal sind es vor allem Alliumzwiebeln. Hundert Stück müssen noch in die Erde. Die Tulpenzwiebeln vom letzten Jahr hatten wir erst zwischen den Jahren gesetzt. Und sie kamen trotzdem alle. Ich hoffe die Alliums (oder Alliümer?) sind ähnlich robust und nehmen uns den späten Setzzeitpunkt nicht übel.
Denn auch wenn ich jetzt genervt auf die Zwiebelpackungen schaue - im Mai freue ich mich dann umso mehr über die lila Kugeln, die so wunderschön über den anderen Stauden tanzen.
Die Gartenmöbel müssen eingeräumt werden, der Sandkasten richtig abgedeckt und die Gartengeräte ausgebessert und in den Schuppen weggeräumt - also alles winterfest gemacht werden.

Noch blühen einige Rosen. Der sehr lange warme Spätsommer hat ihnen scheinbar viel Kraft gegeben. Ich hatte mir das Buch "Alte Rosen" von John Scarman zugelegt - er empfiehlt mehrere Rosenschnitte, unter anderem auch schon einen Herbstschnitt. Ein bisschen Bammel habe ich davor, will es aber auf jeden Fall testen. Je nachdem wie viel Zeit wir an den nächsten Wochenenden erübrigen können, werde ich das Experiment mal wagen.

Ansonsten blühen noch Herbstanemonen, Astern und Fette Henne. In der unteren Etage ist daher Vieles in Rosa-Violett zu sehen, kombiniert mit weiß.
Die Sträucher hingegen knallen ordentlich mit Rot-orange. Nämlich die Kupferfelsenbirne, Aronia, die Traubenkirsche und der Schneeball. Eins der Birnenspaliere ist wunderschön gelb gefärbt.
An jedem regenfreien Tag genießen wir den Garten. Nirgendwo und nirgend wie anders ist die Motte so im "Flow" wie im Garten. Hier braucht sie keine Spielbegleitung - sei es auch nur verbale. Hier ist sie ganz in ihrem Element, vergisst die Zeit und alle anderen Bedürfnisse, sei es Hunger, Durst oder Müdigkeit.
Ein bisschen graut es mir vor den verregneten, kalten Wochen in denen wir nur spazieren gehen.


Bald schon sind die rotorangenen Blätter der Felsenbirne heruntergefallen. Die letzten Rosen verblüht und die ersten Nachtfröste legen die tapferen Stauden darnieder. Und auch wenn wir dann gartenmäßig zur Ruhe kommen, freue ich mich schon auf die ersten Arbeitstage im Frühjahr.

























Dienstag, 25. Oktober 2016

Oktober 25, 2016 4

Basteln mit Kindern: Einfaches Herbstwindlicht

Herbstbasteln mit Kindern? Aus unseren gesammelten Naturmaterialien basteln wir nach und nach einige schöne Dekoelemente.
Ganz einfach und superschnell ist dieses Windlicht mit Blättern gemacht.

Basteln im Herbst:

Es ist heute so dunkel draußen, dass die Motte und ich aus gepressten Blättern, Kastanien und einem Weckglas ein Windlicht gebastelt haben. Mehr Licht gegen das trübe Wetter!

Diese Herbstdeko geht wirklich so schnell und einfach! Super für kurze Einheiten zum Basteln mit Kindern. Die meisten Materialien hat man im Haus oder schnell bei einem Spaziergang zusammengesammelt.
Nur gepresste Blätter braucht man, die frischen Blätter rollen sich beim Trocknen sonst unschön ein.

Ich habe versucht ein paar Arbeitsschritte zu fotografieren. Aber wirklich nur versucht: Das Licht war ganz schrecklich und mit meinem neuen Blitz bin ich noch am Üben. Sieht man leider, ich hoffe man erkennt trotzdem das Wichtigste auf den Bildern.

Die Kastanien habe ich alleine durchlöchert: Da fiel mir kein Kleinkind-gerechtes Werkzeug ein. Ich habe übrigens einen Schaschlikspieß benutzt... Ich bin die Meisterin der Zweckentfremdung.

Die gelochten Kastanien haben wir dann gemeinsam mit einer dicken Wollnadel auf Wollfäden gezogen. Das war schon der komplizierteste Vorgang für kleine Kinderhände.

Die getrockneten Blätter haben wir mit Tesafilmstückchen auf das Weckglas geklebt: Das muss nur provisorisch sein, richtig fixiert werden die Blätter dann durch die Kastanienkette.
Schleife rein, Glas mit Kastanien füllen (muss natürlich nicht sein, wir haben aber noch gefühlte 100 Tonnen) und ein Teelicht rein. Fertig!











Verlinkt mit CREADIENSTAGDienstagsdinge und  HandmadeonTuesday


Sonntag, 23. Oktober 2016

Oktober 23, 2016 4

Unser Wochenende: 22. und 23.Oktober 2016

Kraft tanken mit viel frischer Luft und Familienzeit. Unter diesem Motto stand das vergangene Wochenende. 

Nach einer erneut kraftzehrenden Woche wollten wir in den letzten beiden Tagen vor allem unsere Akkus wieder aufladen.
Bereits Freitag beginnt "mein" Wochenende, denn mein Mann kommt ungewohnt früh nach Hause. Ganz unverplant verbringen wir den Nachmittag gemeinsam inklusive Spaziergang im Regen.

Die Nacht von Freitag auf Samstag ist eine der Besten seit Langem. Wir werden erst um halb 10 wach und so ausgeschlafen kann der Tag nur gut beginnen.
Nach dem Frühstück geht es wieder spazieren. Die frische Luft wirkt bei beiden Kindern Wunder - dem einen Zahnungsbaby und der anderen "Mittagsschlaf-Ausfall"-Tochter. So bleibt die gute Laune erhalten und auch wir Eltern merken, dass uns Sonnenstrahlen und Bewegung sehr, sehr gut tun.
Der Herbst ist jetzt überall zu sehen und zu spüren. Ich trage tatsächlich schon meine Pulswärmer, so kalt ist es teilweise schon. Rot, nochmehr rot, orange, gelb, braun - überall färbt sich die Natur und wir sammeln auf unseren Spaziergängen beutelweise Kastanien, Bucheckern, Maronen, Blätter, Hagebutten....

Bei längeren Strecken nehmen wir jetzt immer den Kinderwagen mit. Zwar mag der Bub weiterhin lieber im Tragetuch sein - aber länger als eine halbe Stunde kann ich ihn mit seinem Gewicht kaum noch tragen. Zum Glück klappt es nach Trageepisoden auch im Kinderwagen gut.

Nachmittags geht es mit kleinen Aufgaben unseren ToDo-Liste weiter. Zwei neue Regale kommen im Nähzimmer an die Wand und zwei Leisten an meine Inspirationscollage.
Überall fehlen Kleinigkeiten - wir freuen uns, dass diesen Winter kein Großprojekt ansteht. So können wir Stück für Stück, Zimmer für Zimmer diese ganzen unfertigen Sachen abarbeiten.

Der Sonntag vergeht ganz ähnlich. Nach einer wieder guten Nacht starten wir gemütlich mit einem ausgedehnten Frühstück in den Tag. Ich nähe einige Stücke fertig, da ich meinen Shop bald etwas überarbeiten will. Wir tapezieren nun auch das Musikzimmer fertig. So langsam ist jeder Raum im Haus wohnlich - auch die vier Kellerräume, die sehr lange stiefmütterlich behandelt wurden. Einer davon wird besagtes Musikzimmer. Hier möchte mein Mann seine Platten hören und hier stehen Klavier und Geige.

Mittags geht es wieder eine Runde raus. Das Wetter spielt einfach so schön mit. Wir sind über zwei Stunden unterwegs und sammeln wieder einige Naturschätze.
Zu Hause gibt es ganz ungesund Schokokekse und Milch (für uns Erwachsene Kaffee). Am frühen Abend werden noch ein paar Handgriffe im Keller erledigt.
Zum Essen kochen haben wir keine Lust mehr, also bestellen wir wieder beim Lieblingstürken.
Eigentlich wollten wir beide Kinder baden, jetzt sitzt aber die Motte alleine in der Wanne. Der Bub ist mir auf dem Schoß eingeschlafen und kommt entweder später mit mir in die Wanne und lässt das Bad einfach ausfallen.

Ich werde sicher gleich noch etwas lesen, fernsehen oder stricken. Und früh ins Bett - ein bisschen Bauchkribbeln habe ich und Angst, dass die nächste Woche wieder so anstrengend wird wie die Letzte.























Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".