Freitag, 29. April 2016

April 29, 2016 4

Frühlingsfarben

Trotz eher winterlicher Temperaturen habe ich im Haus neue Frische einziehen lassen.
Seit Beginn der Schwangerschaft hinke ich mit dem Dekorieren des Hauses gewaltig hinterher. Eigentlich mag ich es so gerne, wenn Textilien, Bilder und andere Dekorationen jahreszeitlich passend sind.
Tja, trotzdem waren immer noch die Herbstkissen auf dem Sofa und der Esszimmerbank und alle Bilder waren auch nicht aktualisiert.
Heute waren aber mal Lust und Zeit ausreichend vorhanden - also einmal Frühlingsfarben bitte.




Die Stoffe für die Kissen habe ich bereits letztes Jahr bestellt. Endlich sind schnelle Kissenbezüge entstanden. Ich weiß gar nicht, warum ich so lange damit gewartet habe. Ich finde Kissen nähen eine wunderbare schnelle Sache, bei der man nicht "so genau" sein muss. Für mich auf jeden Fall...


Auf dem Sofa sitzt seit einigen Wochen ein Strickteddy nach dieser Anleitung von DROPS: Mister Bean. Motte liebt ihn sehr. Wenn sie fernsehen darf, kuschelt sie sich mit Teddy aufs Sofa. Bis zum nächsten Teddy vergehen aber wahrscheinlich ein paar Jahre....Ich hatte mir die ganze Aktion deutlich schneller und einfacher vorgestellt. Von wegen - viele Ab- und Zunahmen und kaum zwei gleiche Runden.


Schon lange gucke ich Freitags beim "Flower Friday" von Holunderblütchen vorbei, habe aber noch nie mitgemacht.
Also habe ich heute unsere Traubenkirsche vor dem Haus etwas "geplündert" und einen großen Strauß für den Esstisch gebunden. Der Duft ist traumhaft und die Unmengen an weißen Blüten.....


Jetzt müssen nur noch die Temperaturen wieder etwas wärmer werden und der Frühling kann richtig anfangen...

Dienstag, 26. April 2016

April 26, 2016 1

Strickjacke Little Darcy

Das heutige Dienstagsprojekt ist eigentlich schon länger fertig. Trotzdem möchte ich es heute präsentieren, denn tatsächlich im Einsatz ist es erst jetzt.
Letzten Sommer habe ich beschlossen eine dicke Strickjacke für Motte zu stricken. Wie immer bin ich bei DROPS fündig geworden und habe diese Anleitung entdeckt. Wirkte relativ einfach, genau so ein Projekt sollte es werden.
Die vorgeschlagenen Streifen habe ich jedoch nicht angewendet, sondern die ganze Jacke uni in Brombeer gestrickt. 6 Knäuel Karisma, also pure Wolle stecken in dem kleinen Jäckchen.


Da ich im Sommer nicht so im Strickfieber war, lag die Jacke eine ganze Weile als UFO hier herum. Gut so, denn jetzt im Frühjahr passt sie der Motte recht gut. Nur die Ärmel sind (mal wieder) zu lang. Ich weiß nicht so recht ob das an mir und meiner Strickkunst oder dem Körperbau des Kindes liegt.


Auf jeden Fall hält sie schön warm und die Farbe gefällt mir sehr gut, besonders in der Kombination mit den bunten Knöpfen.
Die nächste Jacke ist schon in Planung, aber erst nach  - äh...zwei Patchworkdecken, einer Strickweste, einer Strickjacke für den Jungen, usw.
Meine Liste für zu nähende, strickende oder häkelnde Kleidungsstücke, Accessories oder Dekorationen für mich und die Kinder scheint erst in vielen Jahren endgültig abgearbeitet zu sein.
Wenn nicht immer wieder etwas Neues dazu kommt.....


Verlinkt mit CREADIENSTAG und HandmadeonTuesday

Montag, 25. April 2016

April 25, 2016 4

Warum tue ich mir das eigentlich an?

Eigentlich zeige ich hier schöne Bilder. Gestellte Fotos, Ausschnitte von sauberen Ecken, fertiger Dekoration und und und.
Ich habe angefangen zu bloggen, da ging es mir nur um unser Haus. Dann den Garten. Nach Mottes Geburt und dem Anfang meiner Nähleidenschaft landete ich über die Nähblogger bei Mamabloggern.
Umso mehr ich Bilder von anderen "ungestellten" Wohnungen oder Situationen sah, umso verzweifelter versuchte ich zunächst nur "perfekte" Bilder von uns zu zeigen.
Jetzt lasse ich schon ab und an mal ein "anderes" Foto zu...Bilder von Farbeimern und Kinderspielzeug zum Beispiel.
Warum? Ich drehe mich gerade im eigenen Teufels"Anspruch"-Kreis.
Ich möchte bloggen - über unsere Erfolge am und ums Haus, über schöne Dinge, die ich herstelle oder finde.
Ich möchte aber auch einen Teil unseres Familienlebens hier hinterlassen. Dafür wäre Authentizität ganz schön.
Würde aber bedeuten - unfertige Ecken, Staubflusen, herumstehende Teetassen und heruntergeschmissene Sofakissen.


Eben der typische tägliche Kampf gegen das Chaos. Wäsche, Spielzeug, Geschirr usw. Ein nicht enden wollender Kampf, bei dem ich mich manchmal frage, warum ich mir den immer wieder antue.

Ich will es aber perfekt haben - gerne perfekter als perfekt. Mein eigenes therapeutisches Hirn weist mich zwar leise darauf hin, dass ein überzogener Anspruch an sich selbst alles andere als gesund ist....
So richtig hören will ich aber nicht. Mich nervt aktuell jedes bisschen Unordnung. Bin aber immer öfter zu erschöpft oder auch unmotiviert den ganzen Tag zu räumen und putzen.
Perfektion und Schönsinn - gegen - tja, Familienleben? Beides immer auf einmal scheint bei uns nicht zu funktionieren.
Ich glaube zur Selbsttherapie sind erste "unschöne" Bilder schon ein guter Schritt.


Ich bin ich einem komplett sauberen Haushalt großgeworden. Meine Mutter liebt Putzen, man kann glaube ich unter jedem ihrer Schränke beruhigt vom Boden essen.
Mit Putzen kann ich mich leider nicht glücklich machen, mit einem aufgeräumten, gesaugten und gewischten Haus aber schon.
Seitdem ich "Mutter und Hausfrau" bin gehörte das für mich auch irgendwie immer mit dazu.
Da wurde halt täglich gesaugt.
Bis ich wieder schwanger wurde. Gerade bin ich froh, zweimal die Woche zu saugen. Und bin total genervt von mir und frustriert, das mehr nicht geht. Völlig albern, denn richtig "pottdreckig" ist es ja trotzdem nicht.


Und ich ahne mit jeder weiteren Woche mehr, dass sich diese Situation auch nach der Geburt des Jungen nicht ändern wird....Erst das Wochenbett...dann die ersten "WenigerSchlafPhasen" tagsüber - und die ganze Zeit die Motte mit dabei....

Ne, da wird der Haushalt wohl wirklich einfach hintenanstehen. Und ich wohl lernen, damit bitte entspannt und nicht frustriert zu sein.

Kann halt keiner unter meinen Schränken vom Boden essen....

Sonntag, 24. April 2016

April 24, 2016 0

Unser Wochenende: 23. und 24.April 2016


Dieses Wochenende war wieder voll mit Arbeiten rund um die Kinderzimmer und Garten, aber auch mit vielen schönen Momenten mit Freunden.
Samstag starten wir nach einer Stunde Reden (Motte und ich) und Kuscheln (alle drei plus Bauchbaby) im Familienbett gegen 9 Uhr in den Tag. Ich decke den Frühstückstisch und ignoriere dabei die schnell herbeigeräumten Spielsachen. Vor drei Tagen ist das erste Playmobilpferd hier eingezogen und muss überall hin - natürlich mit komplettem Zubehör. Frühstückt "Prinz" eben mit.


Während der Mann und Motte Brötchen holen und für den geplanten Grillabend zum Schlachter düsen, bastel ich weiter an Scherenschnitten für das Mädchenzimmer.
Wir frühstücken nach dem Verräumen der Einkäufe ganz in Ruhe. Irgendwann klingelt meine Mutter, die sich etwas leiht und das Kind entführt. Eine ganze Stunde Ruhe haben der Mann und ich dadurch, erledigen Rechnungen und andere Büroarbeiten.


Zur Mittagszeit kommen sehr gute Freunde von uns, die wieder beim Renovieren des Babyzimmers helfen. Der finale dritte (!) Anstrich der Decke wird von unserem über zwei Meter großen Freund entspannt und flott durchgeführt, wir Mädels tapezieren die Schräge. Irgendwie verpasse ich Mottes Mittagsschlafzeit und bin mehr als erstaunt, als meine Mutter mir am Telefon berichtet, dass die Kleine bei ihr im Bett schläft. Super, umso mehr Ruhe und Zeit haben wir für unsere Aufgaben.


Wir sind schneller fertig als gedacht, obwohl ich immer wieder Pausen brauche. Lange stehen oder gehen will einfach nicht mehr. Immer öfter habe ich jetzt Senkwehen.
Trotz ziemlich eisigen Temperaturen geht es im Garten weiter. Das vor Wochen gekaufte Holzspielgerät mit Schaukeln und Rutsche soll endlich aufgebaut werden. Ich träume von einem Wochenbett im Garten, bei schönen Temperaturen und einem beschäftigten Kleinkind. Besagtes Kind wird von der Oma direkt weiter entführt - meine Schwester schnappt sich Motte und den Hund und geht eine Runde spazieren. An diesem Wochenende bin ich wieder einmal unglaublich dankbar für die Unterstützung unserer Familie und Freunden.
Der Aufbau des Holzgerüstes dauert dann zwar lange - wir aber glücklich, wieder einen Punkt auf unserer Do-To-Liste abgehakt zu haben.
Meine Freundin verschwindet ins Kinderzimmer, räumt auf, wischt und baut die fehlenden zwei Türdichtungen ein. Unser Freund hält erschöpft ein kleines Nickerchen mit Chihuahua auf dem Schoß.


Meine Schwester und ich bereiten das "Dankeschön fürs Helfen-Grillen" in der Küche vor. Für schöne Tischdeko fehlt dann leider langsam die Energie, aber wir essen alle reichlich und quatschen bis in den späten Abend hinein.


Sonntag fahren wir gemeinsam zu Freunden. Einen Korb voll Spielzeug packen wir gemeinsam nach dem diesmal flotten Frühstück zusammen.


Outfit des Tages ist blau-weiß. Schön maritim, aber leider gar nicht passend zum Wetter. Richtiges Aprilwetter überrascht uns den ganzen Tag mit Hagel, Schnee und Sonne. Henry scheint sich über eine Auszeit zu Hause zu freuen, als wir wegfahren.


Nach Kaffee und Kuchen bei Oma (Motte schläft schon wieder bei meiner Mutter ein und darf bleiben) kümmere ich mich weiter um Kleinigkeiten im Babyzimmer. Die "viereckige" Gardine wird neu genäht und angebracht - an die "dreieckige" Gardine unter der Schräge traue ich mich noch nicht heran. Es regnet und schneit im Wechsel.


Ein Wolkenmobile aus Filz und der fertig gehäkelte Teppich dürfen auch einziehen....das schlechte Wetter in der kommenden Woche will ich nutzen um die restlichen Kleinigkeiten in den Kinderzimmern fertigzustellen. Da wir mittags gut und ausreichend gegessen haben, reichten ein paar Salatreste von gestern. Ich verkrieche mich jetzt mal wieder in die Badewanne und danach geht es auf das Sofa und wahrscheinlich vor den Fernseher.

Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".

Donnerstag, 21. April 2016

April 21, 2016 4

Unser Garten im April

Erschrocken habe ich festgestellt, dass der letzte Gartenpost von August ist. Zeit das zu ändern.
Also habe ich gestern Abend schnell ein paar Bilder gemacht. Leider blüht zur Zeit noch relativ wenig. Die bestellten niederländischen Tulpenzwiebeln haben wir erst Ende Dezember in die Erde gesetzt - wahrscheinlich brauchen sie dieses Jahr ein wenig länger.


Die erste blühende Sorte scheint die Angelique zu sein...Eigentlich kenne ich sie deutlich heller, fast rosafarben. Egal, auch Pink ist gerade herzlich willkommen, Hauptsache etwas Farbe im Garten.

Ebenfalls neu sind zwei Birnenspaliere an unserer Terrasse. Fünf Jahre hat es gedauert bis wir uns zusammen für eine Sichtschutzlösung entscheiden konnten. Wir wollten beide den Blick in den Garten erhalten, denn direkt an der Terrasse ist das große Wohnzimmerfenster. Also fielen Sichtschutzwände oder Hecken schonmal flach, möchte man vom Sofa aus ganzjährig in den Garten gucken.
Die Birnenspalieridee kam mir in den Niederlanden. Dort sind Spaliere freistehend vor den Häusern oder auch im Garten ein häufiges Gestaltungselement.
Somit werden wir vor allem im Sommer (also dann wenn wir die Terrasse auch benutzen) einen "leichten" Sichtschutz haben, Früchte im Herbst, im Winter freien Blick nach draußen und viel Sonne und im Frühjahr Blütenpracht. Super Lösung, finden wir.
Die beiden Birnensorten Conference und Doyenne du Comice haben wir auch direkt aus einem (traumhaften) niederländischen Gartencenter mitgenommen.



Die im letzten Jahr gepflanzte Felsenbirne blüht überreich, das kleine Mandelbäumchen daneben ist schon im Verblühen.

Der Apfelbaum Gravensteiner trägt schon dicke Knospen. Das erste Mal übrigens. Vor zwei Jahren war er das Hochzeitstagsgeschenk an meinen Mann. Das letzte Jahr haben wir manches Mal um ihn gebangt. Neue Bäume haben es bei uns nicht leicht. Die dicke Mergelschicht nach knapp 20 cm Mutterboden ist alles andere als günstig für den Wurzelwachstum. Obwohl wir beim Setzen schon überproportional große Pflanzlöcher buddeln.



Auf meine Lieblingstulpensorte "Queen of the Night" warte ich schon sehnsüchtig. Was für eine Farbe! Selbst an der noch nicht geöffneten Blüte.

Unser Vorgarten wird auch immer ein Stückchen mehr "Garten". Die Traubenkirsche ist kurz vor dem Blühhöhepunkt - sobald man aus der Haustür tritt duftet es angenehm.
Auch hier wurden einige Tulpen gesetzt. Dank der halbschattigen Position werden sie aber noch länger als ihre Schwestern im hinteren Garten zum Blühen brauchen.
Das kleine Rundbeet wirkt zurzeit noch etwas kahl. Alles gepflanzten Stauden (Gedenkemein, Frauenmantel Purpurglöckchen, Rozanne und Funkien) haben den Winter aber überstanden und wachsen in den nächsten Wochen hoffentlich ordentlich.



Zierjohannisbeere und Wiesenschaumkraut

Dienstag, 19. April 2016

April 19, 2016 1

Babystrickdecke


Mein abgeschlossenes Dienstagsprojekt ist heute die Strickbabydecke für den Bauchmann.
Vor etwa zwei Wochen habe ich mit der Decke nach dieser DROPSAnleitung begonnen. Da die vorgeschlagene DROPS Polaris farblich nicht meinen Vorstellungen entsprach, habe ich einfach mit der DROPS Eskimo zweifädig gestrickt. Außerdem wollte ich gerne einfach etwas größere Decke. Die kleinen Babydecken sind mir einfach nicht lang genug nutzbar und wie schon die Grannydecke der Motte soll die Strickdecke mal auf dem Bett des Babysohnes liegen.


Also habe ich einfach fast doppelt so viele Maschen angeschlagen, so dass die fertige Decke etwa 130x150cm groß ist.
Mit 20er Nadeln zu stricken ist sehr ungewohnt... Meine Hände waren an den ersten Strickabenden ruckzuck verkrampft. Nach und nach gewöhnt man sich dann aber doch an die dicken Nadeln und dann geht es wirklich schnell. Knapp eine Woche später war sie fast fertig. Wie immer fehlten für die letzten Reihen die Motivation, aber nun ist sie fertig und zieht hoffentlich bald in das Babyzimmer ein - sobald dieses endlich fertig renoviert ist.



Verlinkt mit CREADIENSTAG

Sonntag, 17. April 2016

April 17, 2016 1

Unser Wochenende: 16. und 17.April 2016


Unser Wochenende startet für uns am Samstag gegen 9 Uhr am Frühstückstisch. Wie immer bin ich dankbar für die Langschläfer-Qualität unserer Motte.
Eigentlich hatte meine Wetterapp am Freitagabend noch Regen für Samstag angesagt. Doch die Sonne scheint und lockt uns in den Garten. Wir schaffen endlich die Straße von Unmengen an Löwenzahn und anderem Unkraut zu befreien. Dann noch Rasenmähen - genau passend bevor es dann doch anfängt zu regnen.
Ich hole ein großes Bücherpaket ab, dass ich bei ebayKleinanzeigen gefunden habe. Der Herzensmann und die Motte halten in der Zeit Mittagsschlaf. Zuhause freue ich mich über die tollen Bücher mit schönen Zeichnungen.


Während meiner "Mittagspause" genieße ich Kaffee und Lesefutter. Nachdem meine Beiden wieder wach werden geht es ans Geschenke einpacken für den Kindergeburtstag am Nachmittag.
Mottes bester Freund ist zwei Jahre alt geworden und wir wollen gemeinsam feiern.


Es wird ein total schöner entspannter Nachmittag mit lecker Kuchen und fröhlichen Kindern. Alle Geschenke werden ausgiebig bespielt. Etwas verspätet gibt es abends noch Pizza - und wir verfrachten eine endgültig überglückliche Motte zurück ins Auto.
An Schlafen ist zu Hause jedoch nicht zu denken... "Tante Sa" ist da und wird die Nacht bei uns verbringen.


Am Sonntag können wir sogar noch länger schlafen...Erst um viertel vor zehn sitzen wir am Frühstückstisch. Wir sitzen lange, essen gut und erzählen vom Tag gestern und planen den Geburtstag des Mannes in zwei Wochen.
Nachdem wir uns endlich aufraffen können, geht es ins Babyzimmer. Die bestellten Tapeten sind die Woche angekommen und werden nun endlich an die Wände gebracht.
Außerdem fehlt noch ein kleines Detail in Mottes Zimmer. Hinter der Tür bringen wir Bildleisten an, die einen Teil ihrer Bücher präsentieren. Gefällt mir sehr, sehr gut. Bücher sind einfach ein wunderschönes Dekoelement, auch im Kinderzimmer.



Während der Mann wieder den Mittagsschlaf übernimmt, gehen meine Schwester und ich eine ausgiebige Hunderunde mit Sonnenschein, aber sehr kaltem Wind.
Trotzdem geht es nach der Mittagsruhe nochmal an die frische Luft. Kind wird gelüftet und Hund bespaßt. Ich freue mich über die blühende Felsenbirne und die ersten pinken Tulpen, die wir erst sehr spät im Dezember gepflanzt haben.


Den späten Nachmittag verbringen wir in Ruhe mit spielen und lesen. Ich häkele weiter am Teppich für den Babysohn.
Nach einem gemeinsamen Essen mit meiner Schwester (Fenchel-Paprika-Hühnchen) geht es für Motte in die Badewanne zum Haare waschen mit der Tante. Kein Anderer darf das zurzeit übernehmen.
Der Mann übernimmt dann wieder und macht sie bettfertig (an Schlaf ist natürlich lange noch nicht zu denken), während ich die letzte Stunde mit meiner Schwester für einen Abendspaziergang nutze.
Im Fernsehen kommt nichts Interessantes, also wird wohl weitergehäkelt und lieber etwas früher ins Bett gegangen.

Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".

Samstag, 16. April 2016

April 16, 2016 0

Kinderzimmer Umgestaltung


Wie versprochen folgt heute ein eigener Blogpost zum neuen Kinderzimmer der Motte. Nachdem klar war, dass sie ein Geschwisterchen bekommt haben wir das Obergeschoß neu umgeplant.
Unser Schlafzimmer haben wir in die bisher kaum genutzte Galerie verlegt und der dadurch frei gewordene Raum soll das Jungenzimmer werden.

Und wenn man schon beim Umbauen ist, kann man gleich weitermachen. Fand ich vor drei Monaten noch eine super Idee. So langsam vergeht mir aber die Lust und ich bin von Herzen froh wenn alle Zimmer fertig sind.



Neu im Mädchenzimmer ist der große Kleiderschrank. Der kleine IKEA-Schrank war mit einfach zu vollgestopft. Mit dem Neuen bin ich wirklich glücklich. Endlich passen alle ihre Sachen gut sortiert hinein und dank des Spiegels wirkt er auch in dem kleinen Zimmer nicht zu massiv.
Ebenfalls neu ist Mottes Bett. Vor Jahren habe ich mich schon in dieses Bett verliebt...Seit IKEA den Preis reduziert hatte, war klar - ich muss es haben.
Vor einem Jahr gekauft stand es bisher in der besagten leeren Galerie und wartete auf seinen Einsatz. 
Wir waren uns erst nicht klar, ob es vielleicht noch zu hoch für die Motte ist, aber die Sorgen waren unbegründet. Sie liebt ihr neues Bett sehr. Auch wenn sie nur ihren Mittagsschlaf und selten mal einen Abend dort drin schläft.



Total schön finde ich die süße Blumentapete. Ich wollte ganz bewußt kein "zu" rosa Zimmer für ein Mädchen. Aber ein klein bisschen romantisch musste es dann doch sein.
Die alte Weichholzkommode ist mal wieder ein Ebayfund. Die alten Knöpfe des Wickeltisches haben hier ihren neuen Platz gefunden. Die Wickelkommode selber wandert ins Babyzimmer. Ein Grund mehr endlich mit der Motte das Wickeln und Anziehen im Stehen zu üben. Ich hoffe sie bekommt dadurch auch mehr Interesse daran ein paar Handgriffe selber zu übernehmen.

Ich glaube am Meisten genießt unsere Motte im neuen Zimmer die Möglichkeit die Gardinen am Bett zuzuziehen - Verstecken ist hier gerade hoch im Kurs und dann noch entspannt mit einem Buch im Bett zu liegen...das müssen wohl meine Gene sein.
Was Schöneres könnte ich mir zur Zeit auch nur schwer vorstellen.....



Donnerstag, 14. April 2016

April 14, 2016 0

Schwangerschaftszwischenstand


Eigentlich ist der Begriff Zwischenstand nicht ganz passend - die Mitte der Schwangerschaft ist deutlich überschritten. Sowohl äußerlich als auch psychisch. Ich bin jetzt in 32. Schwangerschaftswoche. Die Fotos sind vor einer Woche entstanden. Bei der ersten Schwangerschaft hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch einen Minibauch - und jetzt? Trotz fast gleichem Ausgangsgewicht, aktuellem Gewicht, Größe und Gewichtes des Kindes ist der Bauch gefühlt schon kurz vorm Platzen.

Leider nicht nur der - auch die Schwangerschaftsdemenz scheint proportional zum Bauch immer größer zu werden. Der Herzensmann leidet mehr oder weniger still vor sich hin und hofft auf bessere Zeiten. Ich versuche vieles aufzuschreiben, trotzdem entflutschen die einfachsten Dinge meinem gebeutelten Gehirn.

Ich hoffe auf mehr Ruhe für Kopf und Körper nach unseren Renovierungen im Obergeschoß und freue mich auf die letzten Schwangerschaftswochen, die ich hoffentlich im Garten im Liegestuhl mit einer friedlich spielenden Motte verbringen darf (die Hoffnung stirbt zuletzt).


Als super Umstandsbekleidung hat sich meine selbstgenähte Mamina herausgestellt. Dank des lockeren Schnittes passen auch Riesenbäuche gut hinein.
Ich bin schon fleißig am Babywäsche vorwaschen - auf den nächsten Bildern sieht man den noch unaufgeräumten Babyschrank und die zwei großen Kartons Wäsche die ich von meinem Bruder und meiner Schwägerin für den Sohn geerbt habe...da ist Einsortieren angesagt.


Das Babyzimmer ist immer noch nicht fertig - es fehlen Tapeten, die Decke ist noch nicht gestrichen, die Möbel stehen deswegen kreuz und quer.....Hilfe! Das ist der Horror für meinen wieder sehr stark ausgeprägten Nestbautrieb.
Ausleben kann ich ihn wenigstens durch verschiedene Kleinprojekte fürs Kinderzimmer...Die Strickdecke aus superdicker Wolle ist fast fertig, es fehlen noch der gehäkelte Teppich und ein Wolkenfilzmobile.

Noch bin ich gerne schwanger und genieße den tretenden und drehenden Babysohn in mir - ich glaube aber, dass langsam die Zeit beginnt in der die Vorfreude auf das kleine Menschlein immer und immer größer wird....
9 Monate sind einerseits so lang..und doch so kurz. Gerade beim zweiten Mal verrinnt die Zeit so viel schneller. Die Belastung ist aber auch größer. Es gibt viel weniger Ruhezeiten als in der ersten Schwangerschaft, andererseits ist man ruhiger und gelassener.
Eine spannende Zeit die in etwa 8 Wochen enden wird...