Sonntag, 11. September 2016

Unser Wochenende: 10. und 11. September 2016

Also von Herbst war dieses Wochenende noch nichts zu spüren. Im Gegenteil, ein sehr warmes Spätsommerwetter wirft unsere ursprünglichen Pläne über Bord.

Den Samstag wollten wir eigentlich wie immer mit Arbeiten am Haus verbringen. Das Holz für die Terrasse ist da und könnte verlegt werden. Betonung liegt auf könnte. Bei rasch steigenden Temperaturen entscheiden wir uns gegen Arbeit und für einen ruhigeren Tag.

Nach dem Frühstück fahren der Mann und die Tochter zum Recyclinghof einen Anhänger Spielsand holen. Meine Mutter hat im Garten jetzt auch einen Sandkasten und wir müssten unseren auch auffüllen.



Hänger bei der Oma abladen, kurz einen Kaffee trinken und dann geht es für es restlichen Tag auf die Liege im Garten. Die Motte läuft zwischen Planschbecken, Sandkiste und Rutsche hin und her, serviert uns Sandkuchen und genießt glaube ich einfach mal ihre sitzenden Eltern.






Es ist so warm, das der Versuch die Motte zum Mittagsschlaf zu überreden scheitert. Nach eineinhalb Stunden Krampf meinerseits, gebe ich auf. Irgendwann holt sie sich ihren Schlaf schon - die schlechte Laune vorher versuche ich so hinzunehmen.
Auch der kleine Mann kommt nicht zur Ruhe und schläft immer nur für ein paar Minütchen ein.





Mein bester Freund ist mal wieder die Gartendusche. Abgekühlt und im Schatten unter den Bäumen sitzend lässt es sich gut aushalten.

Gegen fünf Uhr nach einigen bitterlichen Weinkrämpfen klettert die Tochter auf meinen Schoß und schläft binnen Sekunden ein. Manchmal frage ich mich schon, wieso beide Kinder nur nach langem Kampf einschlafen können.

Mein Mann trägt die erschöpfte Motte hoch ins Bett, wo sie zweieinhalb Stunden schläft.
Wir bestellen mal wieder das Abendessen, zum Kochen hat eh keiner Lust.




Es wird immer früher dunkel und auch an den kühleren Temperaturen nachts erkennt man dann doch das es Herbst wird.

Sonntag früh gibt es nur ein schnelles Frühstück - und ein bisschen Flechtkunst mit den Haaren der Tochter. Sie fährt mit ihrem Papa den Vormittag über weg. Ich freue mich wieder sehr über diese "freie" Zeit. Immer mehr spüre ich, dass ich der Motte in der Woche nicht mehr gerecht werde. Sie bräuchte mehr Abwechslung, mehr zu tun. Mit dem kleinen dauerhungrigen Mann mag ich aber auch nicht stundenlang unterwegs sein. Ein doofes Dilemma, das mein Herz gerade sehr belastet.
Daher wird die Motte auch früher als geplant bereits ab November in den Kindergarten gehen.






Nach einer schnellen Hunderunde nutze ich die ruhige Zeit um immer abwechseln den kleinen Kerl zu stillen, zu schunkeln und dann ein paar dringend notwendige Büroarbeiten zu erledigen (ich sage nur Buchführung....ächz).

Dann backe ich das erste Mal seit langem wieder. In der Schwangerschaft hatte ich ja Backverbot, nachdem mir mehrere Kuchen furchtbar missglückt sind. Seit Tagen habe ich aber einen solchen Appetit auf Pflaumenkuchen. Beim Spaziergang gehe ich täglich an mehreren Pflaumenbäumen vorbei - dieser Duft!

Nachdem alle Mann wieder da sind, lassen wie uns den Kuchen schmecken und verbringen auch den restlichen Nachmittag im Garten.
Der fast schon rituelle Salat zum Abendessen und schon ist wieder ein Wochenende vorbei...








Mehr Wochenenden in Bildern sammelt Susanne auf ihrem Blog "Geborgen wachsen".

Kommentare :

  1. Liebe Bianka,
    das mit dem Vertagen der Arbeit war ganz bestimmt die richtige Entscheidung, denn diese schönen, noch so sommerlichen Wochenenden sind sicherlich gezählt - wir sollten sie in der Tat genießen!
    Alles Liebe
    Heidi

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  2. Alle Fotos zeigen sehr schön den Verlauf vom Wochenende .
    Das Foto mit der kleinen Lampe und dem Wandbild ist besonders gut.
    Stimme dir zu .Für Kinder ist es ganz sicher richtig toll wenn die Eltern einfach mal nur da sind und Zeit haben.Wertvolle Zeit.So sehe ich es auch .Habe 2 schon 'große' Kinder
    VG

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    1. Danke dir! Ja, das ist mein Lieblingssommerbild.
      Mit wertvoller Zeit hast du wohl recht. Manchmal verliert man das im Alltag aus den Augen. Lg

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